Kinder

Funktionelle Therapie

Funktionskieferorthopädische Geräte nutzen die natürlichen Kräfte der Mundmuskulatur aus, die beim Schlucken oder Sprechen entstehen, um Zähne und Kiefer in eine korrekte Lage zueinander zu bringen. In welche Richtung sich die Zähne bewegen bzw. wie sich die Kiefer zueinander anordnen sollen, ist dabei durch die Form der Zahnspange vorgegeben. Wie andere herausnehmbare Zahnspangen bestehen sie aus Kunststoff, in die Drahtelemente eingelassen sind. Allerdings werden sie nicht über Klammern fest mit den Zähnen verbunden, sondern liegen locker im Mund.

Vorteile

• Funktionskieferorthopädische Geräte nutzen nur Kräfte, die ohnehin natürlicherweise vorhanden sind und trainieren die normalen Funktionen der Mundmuskulatur.

• die Reinigung der Zähne ist nicht eingeschränkt.

Wie bei allen anderen herausnehmbaren Geräten ist bei funktionskieferorthopädischen Zahnspangen Disziplin und Durchhaltevermögen die Basis des Behandlungserfolgs. Damit sich die gewünschten Veränderungen einstellen, sollten die Zahnspangen täglich ausreichend lange (ca. 14 Stunden) getragen werden. Bei funktionskieferorthopädischen Geräten ist dies besonders wichtig, da sonst keine Veränderungen des Kieferknochens möglich sind. Typische funktionelle Therapiegeräte sind der Fränkel Funktionsregler, der Bionator nach Balters, der Aktivator, teilweise auch die Doppelvorschubplatte sowie der Twinblock.

Foto: Empfang Kieferorthopädische Facharztpraxis in Kiel