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Die Klasse-II-Apparatur

Liegt (beißt) ein Unterkiefer zu weit nach hinten, entsteht häufig der Eindruck von vorstehenden Oberkieferzähnen. Bei einer kieferorthopädischen Behandlung mittels einer Multibracketapparatur kann während der Wachstumsphase die korrekte Unterkieferlage durch vom Patienten einzuhängende Gummizüge erreicht werden.

Nach Überschreiten des Wachstumsmaximums oder bei mangelnder Mitarbeit kann eine festsitzende Klasse-II-Apparatur diese Aufgabe zuverlässig übernehmen. Wir verwenden hierfür die SUS-Apparatur, eine federnde Teleskop-Apparatur, durch die die medizinischen und ästhetischen Behandlungsziele möglichst ohne Zahnentfernung oder Operation erreicht werden können.

Foto: Die Klasse-II-Apparatur

Merkmale

  • Einsetzbar in einem Termin ohne Abdrücke oder Laborvorbereitungen
  • Schneller und effektiver als Gummizüge, 24 Stunden Dauereffektivität
  • Ermöglicht ausreichende Bewegungsfreiheit des Kiefers
  • Kaum sichtbar, da im hinteren Bereich des Mundes/Wange
  • Benötigt keine aufwändige und kostenintensive Verankerung
  • Leichte kontinuierliche Kräfte
  • Behandlungsdauer ca. 6 Monate
  • Seit über zehn Jahren bewährt und wissenschaftlich untersucht
  • Termine in vierwöchigen Abständen, da die Reparaturanfälligkeit etwas erhöht ist.

Die Gewöhnungszeit beträgt ca. 1 Woche. Währenddessen kann es vorübergehend zu Schleimhautirritationen im hinteren Wangenbereich kommen, in den seltenen Schmerzfällen kann eine handelsübliche Schleimhautsalbe für Linderung sorgen.