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Gaumennahterweiterungsapparatur (GNE)

Mit der Gaumennahterweiterungsapparatur wird ein deutlich zu schmaler Oberkiefer in der Breite nachentwickelt. Hierdurch können dann auch meist bestehende Engstände in der Front behoben werden. Hierbei wird ausgenutzt, dass der Oberkieferknochen bei Kindern und Jugendlichen in der Mittellinie nicht fest verknöchert ist. Dieser wird in diesem Bereich geweitet (= „Gaumennahterweiterung“).

Die Unterentwicklung der Oberkieferbreite ist häufig mitverursacht durch eine falsche Zungenlage im Mundraum. Deshalb ist meist im Anschluss an die Gaumennahterweiterungsapparatur eine Logopädische Therapie zum Umtrainieren der Zungenlage sinnvoll, um ein stabiles Ergebnis zu erzielen.

Foto: Gaumennahterweiterungsapparatur

Vorteile

Nahezu unsichtbares Behandlungsgerät
Unabhängig von der Mitarbeit des Patienten

Vorübergehend kann eine mittige Lücke entstehen, die sich nach 2-4 Wochen spontan wieder schließt.